insinja`s Blog

from insinja at 23. July 2020 13:42 o`clock  ·  Comments: 0
„Ich finde, dass Sie sich mehr ins Team einbringen sollten!"

 

So ähnlich könnte ein Vorgesetzter oder auch ein Kollege die aktuelle Teamfähigkeit in einem Gespräch einschätzen. Man geht davon aus, dass derjenige, der diese Aussage trifft, die Sachlage gut kennt.

Wir Menschen neigen dazu, andere Personen zu beurteilen und in sogenannte Schubladen einzusortieren. Die Entscheidung für die passende Schublade treffen wir anhand von Beobachtungen und Informationen über diese Person. So weit, so gut?!

Was ist, wenn jedoch sehr wenige Informationen über die zu bewertende Person vorliegen?

Die Erfahrung, z. B. im Coaching zeigt, dass dennoch munter bewertet und sich kaum die Mühe gemacht wird, die nötigen Informationen einzuholen. Somit entstehen in den Köpfen der Bewerter sogenannte „Personenbilder", die nur einen Bruchteil der Persönlichkeit abbilden (können). Mitunter erhalten die Betroffenen sogar einen Stempel mit dem Prädikat „Mangelhaft" ohne eine Chance zu haben, dies zu ändern. Manchmal gelingt es der bewerteten Person anhand von Fakten aufzuzeigen, dass der Stempel ungerechtfertigt auf...

from insinja at 23. July 2020 11:44 o`clock  ·  Comments: 0
"Wahren Respekt erreicht man nicht durch Macht, sondern durch Kompetenz und Menschlichkeit!" (Katja Wagner)
Dieser Satz fiel mir in der Nacht vor meinem letzten Arbeitstag ein und er war mein persönliches Abschiedsgeschenk an die Geschäftsleitung, denn ich hängte ihn außen an meine Bürotür. Mittlerweile ist das über 12 Jahre her. Damals wurde unsere gesamte Abteilung einfach wegrationalisiert. Oftmals ist es nicht das WAS, was stark wirkt, sondern eher das WIE. Die Art und Weise dieser "Wegrationalisierung" glich einem regelrechten Rauswurf ohne Dank und Würdigung für die geleistete Arbeit.
Für mich war diese bittere Erfahrung der Auftakt für ein intensives Beschäftigen mit dem Thema "Führung".
In meinen Coachings und Seminaren zeigen sich die Probleme, die sich aus einem „schlechten" Führungsverhalten ergeben.
Die größte Herausforderung liegt darin, alte Denkmuster aufzubrechen. Der Mitarbeitende möchte gesehen und wertgeschätzt und nicht als Ware oder Maschine behandelt werden. Er möchte selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln sowie Sinn im J...